Tailwind – Das beste Social Media Marketing Tool?

Stundenlanges Überlegen für die nächste Idee für einen Post, der Wechsel zwischen den
verschiedenen Tools für Design, Posting, Newsletter, die manuelle Planung zeitgenauer
Veröffentlichungen und das Überlegen woran genau man als nächstes arbeiten muss.
Zeitfressende und stressende Abläufe, die das Marketing Tool Tailwind verspricht zu
übernehmen, aber funktioniert das auch?
Wir haben es getestet und liefern euch im Folgenden einen Testbericht zu Tailwind.

Was ist Tailwind?

Tailwind ist eines der umfangreichsten Marketing Tools, die gerade auf dem Markt zu
finden sind. Die Software wird hauptsächlich, aber nicht nur, für Pinterest und Instagram
Marketing eingesetzt.
Die Anwendung kommt nicht als klassisches Computerprogramm daher, sondern als
Browser Extension. Der Nutzer muss also nicht den Browser verlassen und kann Tailwind
aus dem Browser heraus bedienen, was das Arbeiten mittels Tab Wechsel erleichtert.

Was kann Tailwind?

Tailwind hat eine Vielzahl an Features und Tools. Um diese zu testen, haben wir mit
unserem Pinterest Account gearbeitet, der über mehrere Boards verfügt und einigermaßen
regelmäßig mit Pins bespielt wird.
Bekannt geworden ist Tailwind durch das “Smart Loop Feature”. Mittels Smart Loop kann
man die Veröffentlichung eines Pins wiederholen, sozusagen in eine Schleife setzen,
damit er zu verschiedenen Tageszeiten veröffentlicht wird und somit alle Zeitzonen und
verschiedene User habits bedienen. Der Pinterest Algorithmus goutiert diese
Vorgehensweise heute jedoch nicht mehr so stark, wodurch das Feature als eher weniger
nützlich anzusehen ist und zurückhaltend eingesetzt werden sollte.
Die wohl wertvollste Funktion von Tailwind ist das schedule Tool, das dem Nutzer die
Möglichkeit gibt die Veröffentlichungen seiner Pins im Voraus zu planen. Das Feature lässt
Titel, Beschreibung und Ähnliches einstellen, sowie die Zeit der Veröffentlichung planen.
Darüber hinaus ist es möglich Pins auf mehreren Boards gleichzeitig zu veröffentlichen,
was in dieser Effizienz kein anderer Anbieter leistet.
Auch Gruppierungen von Boards können erstellt werden, sodass diese nicht jedes mal
einzeln angesteuert werden müssen. Falls der gewünschte Pin nicht überall zur gleichen
Zeit veröffentlicht werden soll, steht das Intervall Feature zur Verfügung, das ein Intervall
zwischen den Veröffentlichungen auf den einzelnen Boards einstellen lässt.
Des Weiteren bietet Tailwind mit Tailwind Communities die Möglichkeit Pins zu
veröffentlichen und innerhalb des Programms mit anderen Usern zu teilen, die dann die
Pins re-pinnen und Feedback geben können.

Positiv aufgefallen ist auch das Tailwind Create Tool. Die Aufmachung erinnert ein wenig
an Canva, das ebenfalls die Möglichkeit bietet Graphiken zu erstellen und diese direkt
hochzuladen. Tailwind hat hier jedoch den Vorteil, dass Design, Erstellung, Planung und
Veröffentlichung gebündelt ist.
Tailwind bietet selbstverständlich noch weitere Tools. Da dies jedoch nur ein kurzer
Testbericht ist, werden wir darauf nicht weiter eingehen und laden zum Ausprobieren ein.

Wie lässt sich Tailwind bedienen?

Wenn man Tailwind das erste mal öffnet und bedient, ist man leicht überfordert. Das
Interface ist für den Einstieg nicht gerade user friendly. Zum Glück bietet Tailwind viele
Videos an, die im Tutorial Format den Einstieg erleichtern. Nachdem man diese geschaut
hat, kann man die oben genannten Funktionen einfach und schnell bedienen und findet
sich in der Tailwind Umgebung zurecht.

Fazit

Tailwind kann immer noch als Social Media Marketing Tool überzeugen.
Auch wenn viele andere Anbieter ähnliche und vielleicht sogar bessere Tools zu bieten
haben, erleichtert die Bündelung aller Tools in einer Software die Arbeit enorm und stellt
sich als äußerst zeitsparend dar.
Nach einer kurzen Einlese gelingt die Bedienung der Tools intuitiv und einfach. Probleme
konnten hierbei keine festgestellt werden.
Durch Tailwind konnte im Test, bei gleichzeitig weniger Aufwand und Zeiteinsatz, eine
Steigerung im Traffic auf der Seite festgestellt werden, da das Erstellen von Inhalten
einfacher und regelmäßiger gelang.
Besonders überzeugend ist das Angebot und Pricing von Tailwind. Sollte man gerade erst
mit Pinterest und Co angefangen haben und die Software ausprobieren wollen, dann
bietet sich die kostenlose und in den Funktionen limitierte “Free Forever” Mitgliedschaft an.
Ist man dagegen schon länger tätig und betreibt mehrere Accounts, kann entsprechend
den Bedürfnissen in Umfang und Funktionen aufgerüstet werden.

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